Montag, 25. April 2022

​​​​​​​Zuwendungsbescheid vom Umweltminister für den Kirchenvorplatz Niederwürzbach

Freude bei Projektkoordinator und Pfarrei-Verwaltungsrat Erwin Lück (links) und (am Scheck) Noch- Umweltminister Reinhold Jost, Pfarrer Eric Klein, Susanne Geisinger vom Gemeindeausschuss sowie bei den Landtagsabgeordneten Maximilian Raber und Pascal Conigliaro, im Hintergrund die Pfarrkirche St. Hubertus. Fotos: Glombitza

Am Mittwoch, den 20.04. überreichte Umweltminister Jost den Zuwendungsbescheid mithilfe dessen der Vorplatz der Kirche St. Hubertus umfassend saniert werden kann.

Die Besucher des Vorabend-Gottesdienstes am vergangenen Samstag erfuhren die erfreuliche Nachricht als erste: Als eine seiner letzten Amtshandlungen  übergab (Noch) Umweltminister  Reinhold Jost an Pfarrer Eric Klein und an Verwaltungsratsmitglied Erwin Lück von der Pfarrei Heilige Familie Blieskastel einen Zuwendungsbescheid samt Scheck über 136.647,- Euro - der geplante Umbau des großen Vorplatzes rund um die 1894 erbaute Kirche St. Hubertus ist damit in trockenen Tüchern. „Die Pfarrkirche und das gegenüberliegende Pfarrhaus(erbaut 1897) stellen mit dem Kirchenvorplatz ein ortsbildprägendes und identitätsstiftendes Ensemble oberhalb der Ortsmitte von Niederwürzbach dar. Gleichzeitig nehmen Kirche und Pfarrhaus eine zentrale Rolle am Petersberg ein“, hielt Erwin Lück als Projektkoordinator fest. Erwin Lück erwähnte, dass der Kirchenvorplatz seit Jahrzehnten ein in der Bevölkerung geschätzter Raum für Feste und Veranstaltungen sei. Dazu werde der durchführende Fußweg als innerörtliche Wegeverbindung viel genutzt. „Das Umfeld der Kirche jedoch wird im aktuellen Zustand weder dem Ensemble noch der zentralen Lage gerecht. Die vorhandenen Bodenbeläge in Asphalt und wassergebundener Split- Deckschicht sind in sehr schlechtem Zustand, was auch mit einem Gefahrenpotential durch Sturzgefahr einhergeht. Die Nutzungsmöglichkeiten des Platzes sind zudem durch die bestehenden Einfassungen des Baumbestandes mit Pflanzringen eingeschränkt und gestalterisch nicht vorteilhaft“, stellte Pfarre Eric Klein heraus, der Erwin Lück besonders dankte.  „Mit der nun geplanten Maßnahme soll der Kirchenvorplatz aufgewertet und gleichzeitig allen Bevölkerungs- und Altersgruppen im Stadtteil wie auch Besuchern eine attraktive Aufenthalts-und Kommunikationsfläche bieten“, so Reinhold Jost, der bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides sich bestens informiert zeigte.“ Geplant ist die grundlegende Neugestaltung des Umfeldes um die Kirche durch Erneuerung der Bodenbeläge, die Neubepflanzung der Grünstreifen, Anlegen einer Blumenwiese und als Modellprojekt eine Kalkschotter- Blühfläche, die nur die temporäre Parkfläche am Randbereich als solche erhält, jedoch  ökologisch aufwerten soll. Es werden dem Platz angepasste Sitzgelegenheiten errichtet und so Raum für Gespräche und Aufenthalt geschaffen“, sagte Reinhold Jost. Die Maßnahmen im Einzelnen stellte Erwin Lück unserer Zeitung vor: „Es ist die gestalterische Aufwertung des Kirchenvorplatzes vorgesehen durch farblich abgestimmtes Verbundsteinpflaster mit integrierter, zentraler Labyrinth-Gestaltung  und neue Sitzmöblierung, der Umbau der links vom Hauptportal befindlichen Kirchentreppe, die gestalterische Aufwertung der Fußwege  um die Kirche und die Anlegung einer Kalkschotter- Blühfläche in der Parkzone neben dem Kirchenvorplatz. Dazu kommen die Neubepflanzung mit Bäumen und Sträuchern. „Der öffentlich zugängliche Platz wird einen großen Wert für die Bevölkerung haben. Ein Dank geht an den Minister Reinhold Jost und seine  Mitarbeiter, denn der erst Mitte Dezember gestellte Antrag auf finanzielle Zuwendung wurde bereits jetzt im April beschieden“, freuten sich Erwin Lück, Eric Klein sowie Pastoralreferent Steffen Glombitza und Susanne Geisinger, Vorsitzende des Gemeindeausschusses von St. Hubertus. Die Gesamtkosten der Umgestaltung des Kirchenvorplatzes und Zuwegung  betragen 460.000 Euro, davon sind 390.422 Euro fähig für eine Zuwendung in Höhe von 35 Prozent (136.647 Euro).  

Text: Hans Hurth