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Mittwoch, 20. Mai 2020

Der Regenbogen – Zeichen der Hoffnung auf ein Stück Normalität

Der Regenbogen begegnet in der letzten Zeit vielen beim Blick in die Fenster unserer Häuser. Was es damit auf sich hat erfahren Sie hier...

Der aufmerksame Beobachter hat es die vergangenen Wochen vielleicht schon bemerkt: an manchen Fenstern hängen bunte Bilder mit Regenbögen. Und vielleicht hat der ein oder die Andere beim Spazierengehen schon einen bemalten Stein gefunden, oder auch selbst einen bemalt und versteckt. Wir wissen es alle, im Moment ist vieles anders. Die Lockerungen der Politik in Bezug zur Corona Pandemie nehmen zu. Schulen und Kindergärten nehmen allmählich ihren Betrieb wieder auf. Die Kindergärten haben in den vergangenen Wochen und Monaten auf vielfältige Weise versucht den Kontakt zu den Kindern und ihren Eltern zu halten auch über die Notgruppenbetreuung hinaus.

Weil dies nicht nur in Deutschland so ist, sondern auch in anderen Ländern, fingen die Kinder in Italien an Regenbögen zu zeichnen als Zeichen der Solidarität und Hoffnung auf bessere Zeiten. Früher glaubten die Menschen ein Regenbogen, sei eine Brücke zwischen den Menschen und den Göttern im Himmel. Die Christen kennen aus der Bibel auch die Geschichte von Noah, der nach Anweisung von Gott die Arche, ein großes Schiff baute, und so die Tiere und Menschen vor der großen Sintflut rettete. Als Zeichen des Bundes zwischen Menschen und Gott, ließ er einen Regenbogen am Himmel erscheinen. In vielen Ländern ist der Regenbogen ein Zeichen der Hoffnung, der Versöhnung und des Neuanfanges.

Die Erzieherinnen der Kita St. Hubertus in Niederwürzbach haben sich dazu zwei Besondere Dinge einfallen lassen. Neben selbst produzierten kleinen Videos die auf Youtube veröffentlicht werden  nutzte das Team der Kita die Coronazeit um darüberhinaus etwas Kreatives zu schaffen und einen Bogen zu den Kindern und ihren Familien nach Hause zu spannen. In der Wiese vor dem Kindergarten liegt daher nun ein Steinregenbogen, der zur Hälfte fertig ist und auf seine Vollendung wartet.
„Bitte helft uns!“ so Sylvia Schnepp, Erzieherin der Kita, „Bemalt einen Stein in einer Regenbogenfarbe und legt ihn zu den anderen Steinen. Wir wollen einen bunten Regenbogensteingarten schaffen, jeder darf den Stein gestalten, wie er möchte: Lasst Steine erzählen!“

Die Aktion ist noch nicht beendet, denn der Regenbogen ist noch nicht komplett.  Wer Lust hat bemalt einen Stein und bringt ihn vorbei. Nicht nur Kinder dürfen Steine bringen auch Eltern, Geschwister, Großeltern, Tanten, Onkeln, Freunde und Nachbarn.

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