Christ König Limbach

Christ König Kirche wurde als erste katholische Kirche in Limbach und als Filialkirche der Pfarrei St. Martin Bexbach unter Bischof Ludwig Sebastian erbaut. Nach der Grundsteinlegung im Juli 1933 wurde bereits im November 1933 der erste Gottesdienst in der Kirche gefeiert.

Die Kirche wurde in Form eines Oktagons (Achteck) errichtet und weist Elemente einer sogenannten Boßlet-Kirche auf. Die neue Sakristei wurde erst Anfang der 1950er Jahre im Zuge des Pfarrhausbaus angebaut. 

Der Glockenturm ist mit drei Glocken ausgestattet. Diese wurden 1956 von der Firma Paccard in Annecy in Frankreich gegossen und installiert. Zurzeit ist das Läuten der Glocken aufgrund statischer Probleme nicht möglich.

Die Kirche bietet Platz für ca. 120 Gottesdienstbesucher.

Der Innenraum der Kirche ist sehr schlicht gehalten. Die Kirchenfenster sind aus buntem Fensterglas ohne Verzierungen.

Bemerkenswert ist im Altarraum das große Holzkreuz mit der Christusfigur. Das Kreuz ist einem Wegekreuz nachempfunden. Neben der Marienfigur auf dem Seitenaltar, die aus einer Pfarrei in Homburg stammt, wurde 1982 ein Seitenaltar der Figur des Hl. Martin (der erste Martinsumzug in der Saarpfalz wurde bereits 1945 vom damaligen Pfarrer Johannes Bechem, der aus Düsseldorf stammte, eingeführt) errichtet.

Im Jahr 1978 wurde der Innenraum in der heutigen Form umgestaltet. Der Hochaltar und die Kanzel wurden entfernt. Der provisorische Holzaltar wurde durch einen Zentralaltar ersetzt. Ebenso wurden der Ambo und die Tabernakelstele neu gefertigt. Der Bodenbelag und die Beleuchtung wurden erneuert. Ein neuer Kreuzweg aus poliertem Stein wurde ebenfalls installiert.

Letztmalig wurde die Innenraumsanierung der Kirche mit Einbau der Warmluftheizung und einem Innenanstrich in dezenten, weißen und beigen Tönen im Jahr 1994 und 2004 durchgeführt.